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Der Zusammenhang Zwischen Negativitat Und Glaubwurdigkeit (german Edition) [Paperback]

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  • Category: Books (Language Arts & Disciplines)
  • Author:  Maryna Grachova
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  • ISBN-10:  3956367561
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  • ISBN-13:  9783956367564
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  • Publisher:  Diplom.de
  • Publisher:  Diplom.de
  • Pages:  52
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  • Binding:  Paperback
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  • SKU:  3956367561-11-MPOD
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  • Item ID: 101674786
  • Seller: ShopSpell
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Schlechte Nachrichten sind glaubwurdiger, gemass Prof. Brettschneider (2013, 12. Abs.). Es liegt vermutlich daran, dass Negatives seit jeher wichtiger war und eben nach wie vor ist. Wenn man in der Steinzeit auf die Jagd ging, war die Warnung Achtung, Sabelzahntiger!' wichtiger als die Meldung Alles ist ruhig' (ebd., 12. Abs.). Aber wenn es sich um die Einschatzung von Statements handelt (wie beispielsweise statistische Aussagen), beurteilen Menschen negativ formulierte Aussagen auch als glaubwurdiger im Vergleich zu inhaltlich identischen positiv formulierten. Die Aussage Jeder vierte Hamburger ist nicht dazu bereit, Organe zu spenden wird beispielsweise als glaubwurdiger eingeschatzt als die Aussage Drei von vier Hamburgern sind dazu bereit, Organe zu spenden (Koch, Peter, & Obermeier, 2013, S. 567). Es scheint verwunderlich, dass Negatives auch bei solchen Darstellungen als glaubwurdiger eingeschatzt wird als Positives: This notwithstanding, it is both surprising and of noteworthy societal relevance that people seem more inclined to accept the same information as valid when it is framed negatively (Hilbig, 2012, S. 38). Genau mit dieser verzerrten Wahrnehmung, dem bislang kaum untersuchten sogenannten Negativity-Credibility-Bias, beschaftigt sich die vorliegende Arbeit. Dieser Effekt zeichnet sich dadurch aus, dass eine valenzbasierte Formulierung die Einschatzung der Glaubwurdigkeit einer Aussage beeinflusst: Durch eine negative Formulierung wird die Glaubwurdigkeit einer Aussage erhoht, durch eine positive jedoch reduziert (Koch et al., 2013, S. 551). Dem Thema der Negativitat wurden bereits zahlreiche Studien gewidmet. Der Zusammenhang von Negativitat und Glaubwurdigkeit wurde jedoch kaum untersucht. Nur zwei Studien aus der psychologischen Forschung (Hilbig, 2009, 2012) und eine aus der kommunikationswissenschaftlichen (Koch et al., 2013) legen nahe, dass der Negativity-Credibility-Bias sowohl bei einzelnen Aussagen als auch bei Aussagen, welche in
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