Im vorliegenden Band wird der Versuch unternommen, wichtige historische Konstanten der Iberischen Geschichte im ?bergang vom Sp?tmittelalter zur Fr?hen Neuzeit herauszustellen und bis zum Niedergang Spaniens als Gro?macht weiterzuverfolgen. Seit dem 15. Jahrhundert begannen vor allem Portugiesen und Kastilier den Atlantikraum zu erweitern. In der Tradition der Reconquista wurden Territorien milit?risch eingenommen, neu besiedelt, ihre Siedler mit Privilegien ausgestattet und Handelskontakte aufgebaut. Es entstanden neue St?dte und M?rkte, die von der Krone mit Hilfe von staatlichen Institutionen und Monopolvergaben kontrolliert werden sollten. Es entstanden aber auch neue Strategien und spezifische Formen des Zusammenlebens. Mit der Entdeckung eines Mundus Novus wurden Konzepte des Sp?tmittelalters nach Amerika exportiert und erfuhren dabei mitunter drastische Ver?nderungen.
Reconquista und Conquista.- Handelsmonopol und Schmuggel.- Weiterf?hrende Literatur.
Nikolaus B?ttcher wurde 1963 in Berlin geboren und studierte Geschichte, Hispanistik und Germanistik an der Freien Universit?t Berlin. Seit 1995 ist er Dozent am Lateinamerika-Institut der Freien Universit?t Berlin. Regionale Schwerpunkte seiner Forschung sind die Karibik, Neu-Spanien, Neu-Granada und der R?o de la Plata.
Im vorliegenden Band wird der Versuch unternommen, wichtige historische Konstanten der Iberischen Geschichte im ?bergang vom Sp?tmittelalter zur Fr?hen Neuzeit herauszustellen und bis zum Niedergang Spaniens als Gro?macht weiterzuverfolgen. Seit dem 15. Jahrhundert begannen vor allem Portugiesen und Kastilier den Atlantikraum zu erweitern. In der Tradition der Reconquista wurden Territorien milit?risch eingenommen, neu besiedelt, ihre Siedler mit Privilegien ausgestattet und Handelskontakte aufgebaut. Es entstanden neue St?dte und M?rkte, die von der Krone mit Hilfe von staatlichen Institutionen und Monopolvergaben kontrolliert werdl>