Es hat in der Vergangenheit und Gegenwart im Bereich des Einzelhandels wohl kaum ein Problem gegeben, das zugleich in Fachkreisen und in der breiten ?ffentlichkeit so heftig umstritten war und ist, wie das der Gesch?fts? zeiwegelung. Das ist kein Wunder, denn in dieser Frage ber?hren bzw. ?berschneiden sich die Interessen sowohl des Einzelh?ndlers als auch di,e des Angestellten und die des Verbrauchers. Der Ladeninhaber ist an der Erhaltung und Steigerung der Rentabilit?t seines Gesch?ftes orientiert, der Angestellte w?nscht eine Verbesserung seiner Arbeitsbedingungen, w?hrend der K?ufer von der Ge? sch?ftszeitenpolitik des Einzelhandels in erster Linie die Ber?cksichtigung seiner Lebensverh?ltnisse, insbesondere s.einer beruflichen Bindung, er? wartet. Diese Gegens?tzlichkeit der Auffassungen, die sich noch dadurch zu ver? sch?rfen scheint, da? selbst innerhalb der beteil~gten Gruppen keine Einheit? lichkeit des Standpunktes erreicht werden kann, weist auf die Vielgestalt des Problems hin, zugleich aber auch auf die Schwierigkeit, eine aUen Teilen gerecht werdende L?sung zu finden. Dies lag auch nicht in meiner Absicht, wenigstens nicht im Sinne eines kon? kreten Gesetzentwurfs. Auf den folgenden Seiten geht es vielmehr darum, die ?konomischen Grundlagen zu erarbeiten, die der Gesetzgeber bei Ver? meidung schwerwiegender Sch?digungen der Wirtschaft, vor allem aber des Verteilungs apparates, beachten sollte. Allen beteiligten Stellen, die mir in so gro?z?giger Weise meine Unter? suchungen, insbesondere die umfangreichen statistischen Erhebungen er? m?glichten, spreche ich meinen w?rmsten Dank aus. F?r die hervorragende ?bersetzung amerikanischer Fachliteratur f?hle ich mich Herrn Gustav Vleugels, K?ln, verpflichtet.Es hat in der Vergangenheit und Gegenwart im Bereich des Einzelhandels wohl kaum ein Problem gegeben, das zugleich in Fachkreisen und in der breiten ?ffentlichkeit so heftig umstritten war und ist, wie das der Gesch?fts? zeiwegelung. Das ist kein Wunder, l#*