Die Autorin verkn?pft theoretische soziologische Konzeptionen von Sexualit?t und Liebe mit Filminterpretationen ausgew?hlter Hollywood-Romanzen der 30er bis 90er Jahre.Dissertation Universit?t Wien 1997Die vorliegende Arbeit stellt eine interessante Verkn?pfung verschiedener spezieller Soziologien dar. Die Arbeit umfa?t Fragen der Soziologie der Liebe, der Soziologie der Sexualit?t und der Filmsoziologie. Anband von filmsoziologischen Studien zu Filmkassenschlagern dieses Jahrhunderts werden soziologische und allgemein?ffentliche Diskurse und Semantiken von Liebe und Sexualit?t reflektiert und untersucht. Spielfilm. eines der bedeutendsten massenmedialen Ph?nomene dieses Jahrhunderts - und somit Ph?nomen von gesellschaftlicher Relevanz - wird mit soziologischen Theorien in Beziehung gestellt. Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile: einen theoretischen Teil und einen empirischen Teil. Im ersten Teil der Dissertation werden grundlegende Gedanken, aber auch Theorien und historische Analysen betreffend die Ph?nomene Liebe und Sexualit?t erarbeitet. Mit diesem Teil der Studie nimmt die Autorin eine systematische Aufarbeitung von umfassenden Literaturquellen vor und stellt dabei nicht nur ihre gute Kenntnis der einschl?gigen Fachliteratur unter Beweis. Die Unbeantwortbarkeit der Frage, was Liebe und Sexualit?t sei und die dabei vorgestellten Grenzen ihrer wissenschaftlichen Betrachtung machen diesen ersten Teil der Forschungsarbeit zu einem vielseitigen Werk.Liebe und Sexualit?t in der soziologischen Theorie - Liebe, Sexualit?t und sozialen Wandel - Liebe, Sexualit?t und ?konomie - Liebe und Sexualit?t in Massenmedien und Film - Untersuchung von Liebespaaren im Spielfilm - InterpretationenDr. Eva Flicker ist seit 1991 Assistentin am Institut f?r Soziologie der Universit?t Wien, wo sie 1997 bei Universit?ts-Professor Dr. J?rgen M. Pelikan promovierte.Die drei gesellschaftlichen Ph?nomene Sexualit?t, Liebe und Geschlechterverh?ltnisse sind Elemente sozialer Konstruktionen, l£5