Der Begriff der Marktsegmentierung fand schon Mitte der 1950er Jahre Eingang in wissen-schaftliche Untersuchungen zum Marketing. Darunter versteht man, dass unterschiedliche Produktpr?ferenzen zu einer Unterteilung des heterogenen Gesamtmarktes in mehrere homogene Teilm?rkte f?hren. Homogenit?t bezeichnet dabei die Tatsache, dass sich die Konsumenten eines Segmentes m?glichst nicht mehr in ihrem Konsumverhalten unterscheiden. Der wohl am weitesten verbreitete Ansatz ist dabei die soziographische Marktsegmentierung, bei der die Merkmale allerdings nur bedingt relevant f?r das Kaufverhalten sind. Deshalb wurden diese soziodemographischen Merkmale bald um mikrogeographische Merkmale erg?nzt; dies f?hrte dann zur mikrogeographischen Marktsegmentierung, der sich die Autorin ausf?hrlich widmet. Ein entscheidendes Problem neben der Auswahl von problemad?quaten Segmentierungs-kriterien ist allerdings die Wahl einer geeigneten Segmentierungsmethode, f?r die regelm??ig multivariate statistische Methoden eingesetzt werden. Ziel der Arbeit ist es, die klassische Theorie der Marktsegmentierung um die neueren Aspekte der mikrogeographischen Marktsegmentierung zu erweitern und mit Hilfe von Mixture Modellen die Segmentierung konkret durchzuf?hren. Dabei soll neben der Theorie dieser Modelle auch deren zielgerichteter Einsatz f?r ein empirisches Segmentierungsproblem dargestellt werden.Grundlagen der mikrogeographischen Marktsegmentierung.- Mixture-Modelle.- Empirische Studie.Stefanie Rankl ist Projektleiterin am Centrum f?r Marktforschung der Universit?t Passau.
Marktsegmentierung ist die Unterteilung des heterogenen Gesamtmarktes aufgrund von unterschiedlichen Produktpr?ferenzen in mehrere homogene Teilm?rkte. Konsumenten eines Segmentes sollen sich dann m?glichst nicht mehr in ihrem Konsumverhalten unterscheiden. Ein entscheidendes Problem neben der Auswahl von problemad?quaten Segmentierungskriterien ist allerdings die Wahl einer geeigneten Segmentierungsmethode, f?r lC"