Die Autoren setzen sich mit spieltheoretischen Modellen, Simulationsmodellen und anderen Methoden der Formalisierung auseinander und beziehen diese auf so unterschiedliche Themenbereiche wie die Entwicklung von Kooperation und Vertrauen, die Evolution von Fairnessnormen, auf wissenschaftlichen Wettbewerb, Gruppenprozesse und die Arbeitsteilung in der Familie.Mit Beitr?gen von:Andreas Diekmann; Peter Kappelhoff; J?rgen Kl?ver und J?rn Schmidt; Thomas Gautschi; Bernhard Prosch; Manuela Vieth; Nicole J. Saam und Wolfgang Kerber; Niels Lepperhoff; Georg M?llerProf. Dr. Andreas Diekmann ist ordentlicher Professor f?r Soziologie im Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften der Eidgen?ssischen Technischen Hochschule Z?rich. Ben Jann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Andreas Diekmann. Der Begriff der Evolution ist nicht nur den Naturwissenschaften, sondern auch den Sozial- und Geisteswissenschaften vertraut. Die Konzepte der Variation und der Selektion spielen hier eine Schl?sselrolle. An die Stelle der biologischen Vererbung tritt die Imitation erfolgreicher Vorbilder: Soziale Normen und Institutionen beispielsweise, die erfolgreich zur L?sung von Konflikten beigetragen haben, werden mit h?herer Wahrscheinlichkeit kopiert als relativ erfolglose Vorbilder. Treten im Zuge dieses Prozesses Kopierfehler auf oder werden rational geplante Ver?nderungen vorgenommen, k?nnen neue Formen entstehen, die m?glicherweise erfolgreicher sind als das Original. Diese Ideen k?nnen durch mathematische Formalisierung pr?zisiert und zugespitzt werden.
Die vorliegende Aufsatzsammlung vermittelt ein Bild davon. Die Autoren setzen sich mit spieltheoretischen Modellen, Simulationsmodellen und anderen Methoden der Formalisierung auseinander und beziehen diese auf so unterschiedliche Themenbereiche wie die Entwicklung von Kooperation und Vertrauen, die Evolution von Fairnessnormen, auf wissenschaftlichen Wettbewerb, Gruppenprozesse undl£(