Ausgangspunkt des Bandes ist die These, dass ein interaktiver Film eher spielorientierte Nutzungsmuster und damit verbunden auch andere Wahrnehmungsprozesse initiiert als ein linear erz?hlter Film. Diese Fragestellung wird in einer empirischen Fallstudie mit einem fiktionalen Kurzfilm und zwei weitgehende kongruenten interaktiven Kurzfilmen untersucht. In der theoretischen Vorarbeit werden die Besonderheit spielerischer und narrativer Rezeptionsmuster bei filmischen AV-Darstellungen untersucht. Die Annahme, dass das filmische Erleben der fiktionalen Geschichte durch die Interaktivit?t beeintr?chtig w?rde, hat sich in dieser Einfachheit nicht best?tigt. Es zeigte sich u.a. vielmehr, dass der interaktive Eingriff f?r die Nutzer auch ein verst?rktes Eintauchen in die Filmgeschichte und die Welt der Charaktere mit sich bringen kann.Problembenennung, Ausgangsthesen und Eingrenzungen - Grundlagen der Medienrezeption - Vorhandene Forschung zur Gegen?berstellung spielerischer und narratvier Medienrezeption - Rezeption narrativer Filme - Theorieans?tze zum Spiel - Spielerische versus narrative Medienrezeption - Empirische Forschung zur Rezeption interaktiver Filme - Kritische Reflektion
Die vorliegende Studie besticht vor allem durch ihre Pr?zision, Gr?ndlichkeit und das hohe Niveau bei dem Anliegen, die bislang nur punktuellen Ans?tze zur spielerischen Rezeption zu systematisieren. tv diskurs, 2012
Wie erleben Zuschauer interaktive Elemente im Film?Regina Fries war von 2001 bis 2009 Hochschuldozentin f?r Medienwissenschaft und Mediengestaltung an der Hochschule f?r Film und Fernsehen Berlin-Babelsberg, der Universit?t der K?nste Berlin sowie der Hochschule f?r Technik und Wirtschaft Berlin.Ausgangspunkt des Bandes ist die These, dass ein interaktiver Film eher spielorientierte Nutzungsmuster und damit verbunden auch andere Wahrnehmungsprozesse initiiert als ein linear erz?hlter Film. Diese Fragestellung wird in einer empirischen Fallstudie mit einem fiktlc(