Nomination ist kein eingef?hrter linguistischer Terminus mit verbindlicher Definition. Allgemein bezeichnet der Ausdruck diejenigen sprachlichen Operationen, mit deren Hilfe ein Sprecher gemeinte Gegenst?nde, Sachverhalte oder Begriffe dem H?rer verf?gbar macht. Die Mittel nominativer Operationen sind teils fertige lexikalische Einheiten, teils aber auch Verfahren, mit deren Hilfe nominative Einheiten fallweise neu gebildet werden. Die Beitr?ge des Bandes befassen sich mit den linguistischen, psychologischen und terminologischen Aspekten des sprachlichen Nennens.Nomination. Anatomie eines Begriffs - ?ber usuelle und nichtusuelle Benennungskontexte in Alltag und Wissenschaft - 'Der die Namen aussucht, hei?t Gott.' Wie Kinder lernen, im Deutschen Personen mit Namen zu verbinden - Komposition und Kollokation - Phraseologische, terminologische und onymische Wortgruppen als Nominationseinheiten - Nomination und komplexe Nominalgruppe. Differenzen und Parallelen zwischen fachsprachlicher und gemeinsprachlicher Nomination - Die Verbindung lexikalischer und terminologischer Definition. L?sungen in einem ?bersetzer-Unterst?tzungssystem - Linguistische Terminologie als relationales Netz.Dr. Clemens Knobloch ist Professor f?r Sprachpsychologie und Sprachliche Kommunikation an der Universit?t/GH Siegen. Dr. Burkhard Schaeder ist Professor f?r Fachsprachliche Kommunikation im Deutschen an der Universit?t/GH Siegen.Linguistisch-psycholinguistische Studien zur Wortbildung/BenennungSpringer Book Archives