Die nach wie vor steigende Lebenserwartung und die Verbesserungen der chirurgischen und der an?sthesiologischen Techniken erlauben und erm?glichen immer gr??ere und immer schwerere chirurgische Eingriffe an ?lteren Menschen. Solchen Eingriffen wirken allerdings die altersabh?ngigen organischen Leistungseinschr?nkungen vor allem des Gehirns, des Herzens, der Lungen und der Nieren entgegen. Verwirrtheitszust?nde, Rhythmusst?rungen, koronare Symptome, Kreislaufprobleme und Arzneimittelunvertr?glichkeit sind die Folgen. Dazu kommen eine erh?hte Infektanf?lligkeit, eine gesteigerte Kohlenhydratintoleranz und eine hohe Thromboseneigung.Dieses knappe und ?bersichtliche Werk versucht, auf solche Probleme aufmerksam zu machen und rechtzeitig Gegenstrategien zu entwickeln. Praxisnah geht es auf die Pr?vention m?glicher Komplikationen und auf die Therapie postoperativer Komplikationen ein.Fortschritte in der Medizin, vor allem aber Ver?nderungen in der Einstellung zur Stellung ?lterer Menschen in unserer Gesellschaft haben die Ziele der Behandlung ver?ndert. Die Zahl ?lterer Patienten, an welchen chirurgische Eingriffe vorgenommen werden, ist seit vielen Jahren im Steigen, dar?ber hinaus werden immer gr??ere und schwerere Operationen vorgenommen. Nicht mehr das blo?e ?berleben, sondern die Mobilisierung, die Selbstst?ndigkeit und die Integration in die Gesellschaft ist das Ziel.F?r den langfristigen Erfolg einer chirurgischen Intervention spielen die Operationsvorbereitung und die postoperative Kontrolle eine gro?e Rolle. Vor allem die Beitr?ge der An?sthesisten, der Internisten und der Psychiater sind neben jenen der Chirurgen f?r den Erfolg einer Operation entscheidend, wobei der engen Kommunikation zwischen diesen F?chern gr??te Bedeutung zukommt. Der An?sthesist sollte ?ber die Wahl des Narkosevorganges, des Narkosemittels und auch ?ber die Tiefe der Narkose entscheiden. Die betreuenden Internisten sollen das Risiko f?r den Patienten absch?tzen und auf der Basis ihrer ErhelC%