Organisationsbildung setzt eine Erkennungsregel voraus, die erlaubt festzustellen, welche Handlungen und unter welchen Aspekten sie als Entscheidungen der Organisation zu gelten haben. Diese Erkenntnisregel ist zun?chst und vor allem eine Mitgliedschaftsregel. Sie legt fest, wer als Mitglied des Systems angesehen wird und in welchen Rollen diese Mitgliedschaft ausge?bt werden kann. Durch Personalauswahl und Rollendefinition wird die Organisation gegen das sie umgebende sonstige Soziale abgegrenzt und ausdifferenziert. Organisationstheorie: Die klassischen Konstruktionen - Organisation als autopoietisches System - Mitgliedschaft und Motive - Die Paradoxie des Entscheidens - Zeitverh?ltnisse - Unsicherheitsabsorption - Entscheidungspr?missen - Entscheidungsprogramme - Personal - Die Organisation der Organisation - Struktureller Wandel - Technik - Organisation und Gesellschaft - Selbstbeschreibung - Rationalit?t - Theorie und Praxis Luhmanns [der Autor] Sprache ist nicht leicht zug?nglich, belohnt den Leser aber mit Einsichten zum Service Public. Wer verstehen will, wie Organisationen den Kontakt untereinander und zur Umwelt (dem sogenannten Rest der Welt) aufrechterhalten, wie sie sich ver?ndern und immer wieder an neue Umst?nde anpassen k?nnen, sollte sich an diese Lekt?re wagen. kommunalmagazin, 2-2011Das Standardwerk zur Organisationstheorie von Niklas LuhmannNiklas Luhmann (1927 - 1998) war Professor f?r Soziologie an der Universit?t Bielefeld.Organisationsbildung setzt eine Erkennungsregel voraus, die erlaubt festzustellen, welche Handlungen und unter welchen Aspekten sie als Entscheidungen der Organisation zu gelten haben. Diese Erkenntnisregel ist zun?chst und vor allem eine Mitgliedschaftsregel. Sie legt fest, wer als Mitglied des Systems angesehen wird und in welchen Rollen diese Mitgliedschaft ausge?bt werden kann. Durch Personalauswahl und Rollendefinition wird die Organisation gegen das sie umgebende sonstige Soziale abgegrenzt und ausdifferenzlCT