Die seit Beginn der Industrialisierung fortschreitende Ausdehnung von M?rkten setzt sich mit dem Einzug des Marktparadigmas in Bereiche fort, die, wie Politik und ?ffentliche Verwaltung, gerade als Gegenst?ck zum Markt gelten. Zugleich ver?ndern sich die institutionellen Schnittstellen zwischen Politik und Markt. Die Beitr?ge des Bandes machen dies in profunder Weise deutlich. Nach einer Einleitung besch?ftigen sich drei Kapitel mit theoretischen Problemen der institutionellen Einbettung von M?rkten. Im Hauptteil werden Probleme der Marktschaffung und -regulierung sowie der Ausbreitung des Marktes in vormals marktferne Bereiche am Beispiel einzelner Politikfelder behandelt. Zwei abschlie?ende Beitr?ge fragen nach den im internationalen Vergleich feststellbaren Grenzverschiebungen zwischen Staat und Markt. Insgesamt zeigt sich, dass die Politik die Expansion des Marktes unterst?tzt, sich dabei aber keineswegs zur?ckzieht: Nach wie vor sind es politische Vereinbarungen, aus denen die Regeln des Marktes hervorgehen, und es ist politischer Zwang, der sie gegen allf?lligen Opportunismus durchsetzt.Vorwort der Herausgeber.- I. Einleitung.- Grenzprobleme zwischen Politik und Markt.- II. Theorie.- Markt und Politik: Implizite und explizite Kollektiventscheidung.- Konsumentensouver?nit?t und B?rgersouver?nit?t: Steuerungsideale f?r Markt undPolitik.- Rationierung ohne Politisierung. Pl?doyer f?r einen Rechte-basierten Ansatz bei der Rationierung medizinischer G?ter.- III. Politikfelder.- A. Marktschaffung und Marktregulierung.- Das Projekt der Europ?ischen Marktschaffung. Die gegenseitige Anerkennung und der Binnenmarkt f?r Dienstleistungen.- Politik und Finanzmarkt im Wandel. Einbettung, Entbettung und was kommt danach?.- Institutionen, Diskurse und policy change. Bankenregulierung in Gro?britannien und der Bundesrepublik.- Der Staat der Konsumenten. Pl?doyer f?r eine politische Theorie des Verbraucherschutzes.- Der Global Compact als Beitrag zu Global Governance: Bestandsl“+