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Politik und Technik Der Beitrag der Gesellschaftstheorien zur Technikbewertung [Paperback]

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  • Category: Books (Social Science)
  • ISBN-10:  3531122886
  • ISBN-10:  3531122886
  • ISBN-13:  9783531122885
  • ISBN-13:  9783531122885
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Pages:  486
  • Pages:  486
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Apr-1991
  • Pub Date:  01-Apr-1991
  • SKU:  3531122886-11-SPRI
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  • Item ID: 100858848
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Wie m?ssen politische Institutionen beschaffen sein, um eine sachzwanghaft-selbstl?ufig gewordene Technikentwicklung, die heute bis zur drohenden Gef?hrdung der Weiterexistenz unserer Gattung gef?hrt hat, durch gesellschaftliche Vernunft steuerbar zu machen - ohne da? diese Steuerung auf eine totalit?re Manipulierung der Gesellschaft hinausliefe? Im Grenzbereich von Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie unterzieht die Untersuchung die klassischen wie gegenw?rtigen b?rgerlichen Theorien der Technikentwicklung der Kritik. Das b?rgerliche Verst?ndnismodell wird mit dem Hegel-Marxschen-Modell, das als Utopie ernst genommen wird, konfrontiert. In seiner heute offenkundig werdenden Unf?higkeit, in der Verwirklichungsform realen Sozialismus zur Bew?ltigung der ?kologischen Krise der Technik beizutragen, wird auch dieses kritisiert.Wir stehen heute vor dem Problem, da? uns die selbsterschaffenen techni? schen Mittel scheinbar ?berholen, wir w?hnen uns ihrer nicht mehr Herr und sehen uns in der Rolle von Goethes Zauberlehrling. Wie anders lie?e sich unser Erschrecken ?ber ein physikalisches Ph?nomen wie die 'Klimakatastro? phe' deuten? Das Klima hat sich auf unserem Planeten ?ber Jahrmillionen in einem st?ndigen Wandel befunden. Ein Teil der Biosph?re konnte sich dem von jeher nicht anpassen und war zum Untergang verurteilt. Das Neue an diesem an sich nat?rlichen Vorgang ist aber, da? eine Gattung als Teil der Biosph?re den sie bedrohenden Vorgang selbst ausl?st. Und sie l?st ihn mit eben jenen Mitteln aus, auf die sie in ihrem Kampf ums Dasein nicht verzich? ten kann: den technischen Artefakten. Mit ihnen glaubte sich der Mensch we? nigstens vor?bergehend von der Natur autonom stellen zu k?nnen, ja sich gar in der Rolle eines Herrschers ihr gegen?ber aufspielen zu d?rfen. Demgegen? ?ber kehrt Skepsis ein. Theo Sommer schrieb anl??lich des 'Earth day' in der Zeit, der Krieg gegen die Natur m?sse jetzt ein Ende haben, ein Paradigmen? wechsel von der Geopolitil£)
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