Die Suchtforschung hat sich bislang ?berwiegend mit der substanzgebundenen Abh?ngigkeit besch?ftigt. Heute richtet sich der Blick verst?rkt auf substanzungebundene S?chte etwa Internet-, Sex-, Kauf- oder Arbeitssucht. Der hohen Anzahl an Betroffenen steht jedoch ein Mangel an Aufkl?rung und wissenschaftlicher Diskussion gegen?ber. Das Buch diskutiert den Stand der Forschung sowie Erfahrungen mit substanzungebundenen S?chten. Weitere Schwerpunkte sind u. a. Therapie, Behandlung und Pr?vention sowie neurobiologische Aspekte.
Suchtforschung galt bisher ?berwiegend der Auseinandersetzung mit stoffgebundener Abh?ngigkeit, also der Abh?ngigkeit von bewusstseinsver?ndernden Substanzen. Die Entwicklung in den letzten Jahren aber macht deutlich, dass sich das fachliche und ?ffentliche Interesse verst?rkt auf die so genannten Verhaltenss?chte, die nichtstoffgebundene Abh?ngigkeit, richtet. Zu den Verhaltenss?chten werden exzessiv ausge?bte Verhaltensweisen gez?hlt, die einen belohnenden Effekt haben und die Kriterien einer Abh?ngigkeit erf?llen.
Die Anzahl an Betroffenen, die Beratung und Hilfe suchen, steigt. Die vorliegende Zahlen zur H?ufigkeit von Verhaltenss?chten deuten darauf hin, dass weltweit Millionen Menschen direkt von ihnen betroffen sind. Dem gro?en Interesse f?r das Ph?nomen und der hohen Anzahl an Betroffenen aber steht ein Mangel an wissenschaftlichen Publikationen, die sich diesem Thema explizit widmen, gegen?ber.
Aus diesem Grund arbeiten Hon. Prof. Dr. Alfred Pritz, Rektor der Sigmund Freud PrivatUniversit?t Wien, und Dr. Dominik Batthy?ny, Leiter der Abteilung Suchtpr?vention Gr?ner Kreis und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sigmund Freud PrivatUniversit?t Wien, an einem Publikationsvorhaben, das Wissenschaftlern aus dem deutschsprachigen Raum die M?glichkeit geben soll, den Stand der Forschung sowie Trends und Erfahrungen im Zusammenhang lCÄ