Im Internet werden Informationen immer h?ufiger so ausgezeichnet, dass sie f?r Computer interpretierbar sind (Semantic Web). Solche maschinenlesbaren Informationen sorgen daf?r, dass Dienste im Internet verf?gbar gemacht und gefunden werden k?nnen. Diese Automatisierung schafft eine neue Rechtslage und stellt sowohl f?r die Rechtspflege als auch f?r Gesch?ftspartner eine Herausforderung dar. In dem Band pr?sentieren die Autoren eine automatisierte Rechtsfolgenermittlung als praxisrelevanten Ansatz zur Herstellung von Rechtssicherheit.Teil I: Einf?hrung.- ?berblick.- Methodisches Konzept.- Referenzbeispiel.- Teil II: Entwicklung des Basiskonzepts.- Das Internet der Dienste.- Juristische Methodik.-Symbolische Ebene.- Begriffliche Ebene.-Kommunikation.- Teil III: Gesamtarchitektur des Systems.- Eingrenzung.- Anforderungen.- Grobentwurf.- Teil IV: Detaillierte Anforderungen.- Anforderungen an die Symbolische Ebene, Begriffsmodellierung und Rechtsbegriffsontologie.- Begriffliche Ebene Anforderungen an die Sachverhaltsontologie/Sachverhalt.- Begriffliche Ebene Anforderungen an Subsumtion und Matchmaking.-Anforderungen an den logischen Schluss, vollst?ndige Obers?tze und dynamische Normgraphen.- Teil V Detaillierter Entwurf.- Formalisierte Rechtss?tze.-Komponente zur Subsumtion.- Logische Komponente zur Rechtsfolgenermittlung.- Literatur.- Index.
Oliver Raabe: Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universit?t Kiel mit erstem juristischem Staatsexamen. Juristischer Vorbereitungsdienst und zweites juristisches Staatsexamen in Hamburg. Hernach Dissertation zum technischen Umweltschutzrecht an der Universit?t Kiel. Seit dem Jahr 2001 zun?chst Wissenschaftlicher Mitarbeiter und sp?ter Forschungsgruppenleiter mit Forschungsschwerpunkten an der Schnittstelle von IKT und Recht (Energieinformationsrecht und Rechtsinformatik) am Institut f?r Informations- und Wirtschaftsrecht (IIWR) im Karlsruher Institut f?r Technologie (KIT).