Das Buch entwickelt einen handlungstheoretischen Neuansatz f?r die Regionalismusforschung, mit dessen Hilfe regionalistisches Engagement als Reaktion auf die spezifischen Probleme sp?tmoderner Gesellschaften analysiert werden kann.Regionalismus als Gegenstand der Nationalismusforschung - Regionalismus als Abgrenzungsproze? - Soziale Bindung und Emotion - Die Politisierung von Kultur - Regionalismus als Interessenkalk?l - Die italienische Lega Nord- ein TestfallDas Buch entwickelt einen handlungstheoretischen Neuansatz f?r die Regionalismusforschung, mit dessen Hilfe regionalistisches Engagement als Reaktion auf die spezifischen Probleme sp?tmoderner Gesellschaften analysiert werden kann. In der sozialwissenschaftlichen Forschung wird das Ph?nomen Regionalismus ?berwiegend als eine Spielart von Nationalismus bzw. Nationenbildung begriffen. Demgegen?ber pl?diert die Autorin daf?r, regionalistische Bewegungen als soziale Bewegungen zu deuten, die nicht zwangsl?ufig Vorformen nationaler Bewegungen sind, sondern viele Parallelen zu anderen sich ?ber askriptive Merkmale definierenden Bewegungen, wie z.B. der Frauenbewegung, aufweisen. Das Buch entwickelt einen Neuansatz der Regionalismusforschung, der aus einer handlungstheoretischen Perspektive der Frage nachgeht, warum in sp?tmodernen Gesellschaften unter bestimmten Bedingungen gerade die Region und nicht die Nation oder andere askriptive Merkmale zur Grundlage f?r politisch handlungsrelevante soziale Grenzziehungen gemacht werden. Dabei zeigt sich u.a., da? auch in den westlichen Gegenwartsgesellschaften entgegen rationalisierungs- und modernisierungstheoretischen Annahmen affektuelle und wertrationale Motivationsstrukturen f?r politisches Handeln bedeutsam sind.Das Buch entwickelt einen handlungstheoretischen Neuansatz f?r die Regionalismusforschung, mit dessen Hilfe regionalistisches Engagement als Reaktion auf die spezifischen Probleme sp?tmoderner Gesellschaften analysiert werden kann.Sprinls(