Was den Plan des Werkes betrifft, so habe ich es f?r das Beste gehalten, meine Beobachtungen so wiederzugeben, wie ich sie Tag f?r Tag gemacht habe. Es schien mir dies durchaus notwendig, damit der Leser sich vollkommen von der Wahrhaftigkeit meiner Angaben ?berzeuge, was ohnedies vielleicht schwer halten w?rde, da dieselben eine Menge gleichsam mit der Muttermilch eingesogene Vorstellungen, z. B. von einer Sandw?ste, von grossen L?ngst?lern, Kettengebirgen u. s. w. ?ber den Haufen stossen. Ich habe sp?ter versucht , ein allgemeines Gem?lde von der physischen Gestaltung des Landes und seiner geognostischen Beschaffenheit zu geben; die speziellen Angaben im Reisebericht setzen einen Jeden in den Stand, sich zu vergewissern, in wie weit die von mir gezogenen Resultate richtig sind oder nicht. [...] Der deutsche Botaniker, Zoologe und Pal?ontologe Dr. Rudolph Amandus Philippi bereiste im Auftrag der Regierung von Chile Mitte des 19. Jahrhundert die Atacama W?ste, eine der trockensten Landschaften der Erde. Seine Erlebnisse und Erforschungen schildert Philippi in dem vorliegenden spannenden und interessanten Bericht. Er entf?hrt den Leser auf eine Zeitreise in die 1850er Jahre. Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise l?ngst nicht mehr verlegte Werke wieder zug?ngig gemacht. Das vorliegende Buch ist ein unver?nderter Nachdruck der historischen Originalausgabe von 1860.