In essayistischer Form beschreibt der Autor das Verh?ltnis von Literatur und Alltag. Anhand von kanonischen Texten (etwa Gellert oder Flaubert) wie von eher randst?ndigen Werken (Nicolai oder Freytag), aber auch von zeitgen?ssischen Erz?hlungen (Brigitte Kronauer oder Hermann Lenz) wird Literatur nicht l?nger als Darstellung unerh?rter Begebenheiten (Goethe), sondern als Inszenierung ganz banaler und gew?hnlicher Geschehnisse begriffen. Alltag meint dabei eine moderne Zeiterfahrung - die Erfahrung, in einer gemessenen und abgemessenen Zeit zu leben, meint zugleich die Erfahrung von Entfremdung und Entlastung: Er ist die Folie f?r das ordentliche Voranleben (Kronauer).Inhalt: Der Alltag ist grau. Ein Vorwort - Einleitung: Am eigenen Leib - Zur Ph?nomenologie der Allt?glichkeit - Anschl?sse und Schnittstellen - Allt?glichkeit und ?sthetik - ?berleitung: Geschichte, Alltag und Erz?hlung - Wahre Familiengem?lde und ganz gew?hnliche Menschen - Schlimmer als nichts, nichts Besonderes - Alltag und Banalisierung - Stichproben - Die Last der Zeit.Springer Book Archives