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Spezialisierung im Journalismus [Paperback]

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Auf die immer st?rkere Ausdifferenzierung des Publikums in kleinere und kleinste Interessengruppen reagiert der Journalismus mit einer zunehmenden Spezialisierung: Nahezu jedes vermutete oder offenkundige Publikumsinteresse wird mit publizistischen Angeboten in jeder denkbaren Form bedient. So findet man im Printbereich neben klassischen Allround-Titeln f?r Wirtschaft, Sport, Politik und Kultur auch Very-special-interest- und Fach-Publikationen f?r den Geldanleger, den Jazzliebhaber, den Segler, den Angler, den Uhrenfan. Im Internet boomen immer spezialisiertere Webseiten und Blogs. Und auch das Fernsehen entdeckt zunehmend kleinere Nischen und Sparten.
Mit den positiven wie negativen Aspekten dieser Spezialisierung setzt sich der vorliegende Sammelband sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praxis-bezogener Sichtweise auseinander.
Das Thema Spezialisierung im Journalismus wurde 2006 bei der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Journalistik und Journalismusforschung in M?nster auf die Agenda k?nftiger Tagungsthemen gesetzt und r?ckte bei der Fachgrupp- sitzung anl?sslich der Bamberger DGPuK-Jahrestagung im Mai 2007 dann auf den ersten Platz. Im Februar 2008 also sollte ein Treffen der Fachgruppe erstmalig an einer Fachhochschule stattfinden und  wie es f?r eine Hochschule dieser Art typisch ist  wissenschaftliche Reflexion mit praktischer Anwendung verbinden. Die Reaktion auf den Call for Papers allerdings machte deutlich, dass die Wissenschaft oder vielmehr der Gro?teil der Journalistik-Wissenschaftler zu dem Thema wenig sagen konnte oder wollte. Von zehn eingereichten Abstracts blieben nach dem Review-Verfahren acht ?brig. Zu wenige, um damit eine eineinhalbt?gige Konferenz zu bestreiten. In weiser Voraussicht hatten die Fachgruppen-Mitglieder den Tagungsorganisatoren aber die M?glichkeit er?- net, weitere Fenster mit eingeladenen G?sten zu gestalten. Die Tagungsdra- turgie setzte hinter die theoretisch-wissenschaftliche Analyse zuerst einelc³
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