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Staat und Recht im Werk Christoph Martin Wielands [Paperback]

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  • Category: Books (Literary Criticism)
  • ISBN-10:  3824443414
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  • ISBN-13:  9783824443413
  • ISBN-13:  9783824443413
  • Publisher:  Deutscher Universit?tsverlag
  • Publisher:  Deutscher Universit?tsverlag
  • Pages:  238
  • Pages:  238
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Mar-1999
  • Pub Date:  01-Mar-1999
  • SKU:  3824443414-11-SPRI
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  • Item ID: 100991738
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Anhand einer Untersuchung seines Staats- und Rechtsdenkens zeigt der Autor, dass Wieland sich in einem langj?hrigen Prozess zu einem entschiedenen Vertreter des Liberalismus und Vordenker des modernen Rechtsstaats in Deutschland entwickelt hat.Dissertation Universit?t Freiburg i. Brsg. 1997Die vorliegende Arbeit fragt nach dem Staats- und Rechtsverst?ndnis des Sp?taufkl?rers Christoph Martin Wieland. Anhand eines diachronen L?ngsschnitts durch sein publizistisches und literarisches Werk ist zu zeigen, da? Wieland im Verlauf einer langj?hrigen Besch?ftigung mit seinem Erkenntnisgegenstand seine anf?ngliche Parteinahme f?r den sp?tabsolutistischen Obrigkeitsstaat aufgibt und sich in seinem Sp?twerk f?r den liberalen Rechtsstaat einsetzt. Er nimmt keineswegs den ihm in der Sekund?rliteratur vielfach zugeschriebenen metakritischen oder un? politischen Standpunkt bei der Diskussion staatlicher und rechtlicher Fragen ein; ebensowenig verfilzt sich sein Denken in sp?teren Jahren mit der Ideologie der ?berkommenen Feudalordnung. Vielmehr grenzt es sich in ?bereinstimmung mit den Interessen eines nach origin?rer politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Geltung strebenden B?rgertums sowohl von den restaurativen Kr?ften des Ancien regime als auch von den besitzlosen unterb?rgerlichen Klassen ab. Staat und Recht haben f?r Wieland die Aufgabe, den einzelnen im Sinne des Humanit?tsideals der Aufkl?rung zur sittlichen Vervollkommnung zu f?hren. Dieser von ihm als Fortgang der Kultur zur Humanit?t beschriebene Zweck l??t sich f?r unseren Autor am besten durch eine konstitutionelle Monarchie verwirklichen. In seinen fr?hen politischen Schriften ist Wielands Bekenntnis zu dieser Staatsform allerdings in vielem noch von der Theorie des aufgekl?rten Absolutismus beeinflu?t. Weil der unm?ndige B?rger im absolutistischen Verst?ndnis autorit?r zu einer gemeinwohlkonformen Lebensf?hrung zu erziehen ist, fehlen in Wielands Ausarbeitungen eines idealen Gemeinwesens staatszwlãÜ
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