Karin Schweizer entwickelt eine Theorie, die das raumbezogene Priming anhand aktueller Untersuchungen als laminare Scherstr?mung modelliert. So k?nnen Geschwindigkeitsfelder berechnet werden, die sich direkt mit empirisch ermittelten Reaktionszeiten in Beziehung setzen lassen, und einzelne Einflussgr??en der Scherstr?mung k?nnen kognitiven Gr??en wie der Grundverarbeitungsgeschwindigkeit eines Menschen oder den kognitiven Distanzen der zugrundeliegenden r?umlichen Anordnungen zugeordnet werden.Theorien, Modelle und ModellierungswerkzeugeInformationsverarbeitung im menschlichen Ged?chtnisInformationsverarbeitung in mentalen KartenModellierung des Informationsabrufs in mentalen KartenGeneralisierbarkeit des Priming-ModellsPD Dr. Karin Schweizer habilitierte sich an der Universit?t Mannheim. Nach einer Vertretung der Professur f?r Allgemeine Psychologie I an der Bergischen Universit?t Wuppertal hat sie nun eine Vertretungsprofessur an der PH Heidelberg inne.Wir sehen ein Foto von einer l?ngst vergangenen Urlaubsreise und erinnern uns pl?tzlich wieder an viele Einzelheiten aus dieser Zeit. Ein ?hnliches Ph?nomen tritt auf, wenn wir uns eine uns bekannte Route vorstellen: Je n?her wir einer entscheidenden Kreuzung kommen, um so leichter k?nnen wir Informationen ?ber diese Kreuzung abrufen. Dieser Erleichterungseffekt (Priming-Effekt) ist jedoch unter bestimmten Umst?nden orientierungsspezifisch, d.h. er ist unter der Perspektive st?rker ausgepr?gt, unter der wir die Route kennen gelernt haben (Richtungseffekt).
Karin Schweizer entwickelt eine Theorie, die das raumbezogene Priming anhand aktueller Untersuchungen als laminare Scherstr?mung modelliert. Dies hat gegen?ber bisherigen Ans?tzen den Vorteil, dass Geschwindigkeitsfelder berechnet werden k?nnen, die sich direkt mit empirisch ermittelten Reaktionszeiten in Beziehung setzen lassen. Einzelne Einflussgr??en der Scherstr?mung k?nnen kognitiven Gr??en wie der Grundverarbeitungsgeschwindigkeit eines Ml3z