Duecks kultige B?cher sind ja immer mit einer ziemlich brennenden Fackel geschrieben: Licht und Leidenschaft! Diesmal sieht es mehr nach Rasiermesser aus: Supramanie ist eine Reise ins Dunkle des Menschen, das in ihm nach Duecks Darstellung planm??ig durch die ?konomischen Turbo- und Anreizsysteme erzeugt wird. ?bertriebene Leistungssysteme der Bildung und Arbeit tr?ufeln uns unaufh?rlich ein: Du bist nicht gut genug! Wir laugen aus oder beginnen im Alltag zu schummeln, zu sch?nen, zu schm?cken und anzugeben. So manipulieren wir heimlich an unserer pers?nlichen Ich-AG-Bilanz. Wir sind wie ein Abbild der Suprasysteme geworden, ?ber deren Bilanzskandale wir uns emp?ren. Eigenartig, wie der Leser leicht-satirisch-sanft bis zur Fassungslosigkeitsgrenze gef?hrt wird. Antikriegsfilme verst?ren mit so viel Blut, dass wir nie mehr Grausamkeit m?gen. Dieses Buch will f?r das Wahre und Humane erschrecken.
Angetrieben von der Leistungsgesellschaft manipulieren wir unsere Bilanz: Wir schummeln, sch?nen und geben an. Mit Witz und Ironie f?hrt der Autor vor, wie die Menschen zum Abbild eines Systems werden, ?ber dessen Ausw?chse sie sich allzu gerne emp?ren.
Duecks kultige B?cher sind ja immer mit einer ziemlich brennenden Fackel geschrieben: Licht und Leidenschaft! Diesmal sieht es mehr nach Rasiermesser aus: Supramanie ist eine Reise ins Dunkle des Menschen, das in ihm nach Duecks Darstellung planm??ig durch die ?konomischen Turbo- und Anreizsysteme erzeugt wird. ?bertriebene Leistungssysteme der Bildung und Arbeit tr?ufeln uns unaufh?rlich ein: Du bist nicht gut genug! Wir laugen aus oder beginnen im Alltag zu schummeln, zu sch?nen, zu schm?cken und anzugeben. So manipulieren wir heimlich an unserer pers?nlichen Ich-AG-Bilanz. Wir sind wie ein Abbild der Suprasysteme geworden, ?ber deren Bilanzskandale wir uns emp?ren. Eigenartig, wie der Leser leicht-satirisch-sanft bis zur Fassungslosigkeitsgrenze gef?hrt wird. Antikriegsfil£•