Sigmund Freud dachte, f?hlte und wertete in Vater-Kategorien . Als Vaterfigur wirkte er auf seine S?hne ein und befa?te sich in seinen Schriften intensiv mit der Vater-Sohn-Beziehung. Bis 1910 leitete er die psychoanalytische Gruppe liberal. Danach erzwangen die Krisen in der Bewegung eine Konstituierung der Vatermacht , die in drei Dimensionen zum Ausdruck kam: in einer hierarchischen Gruppenstruktur, in theoretischen Dogmen und dem Bestreben von Vater Freud , Gesetzgeber der Bewegung zu sein. Der autorit?r-patriarchalische Hintergrund der Psychoanalyse wird hier zum ersten Mal auf seine Genese und Auswirkungen hin untersucht.Einleitung - Der paternit?re Erfahrungshintergrund Freuds - Die Bedeutung des Vaters in Freuds Theoriebildung - Freuds Theorie der Vater-Sohn-Beziehung bis 1913 - Freuds Entwicklung zur Vaterfigur: Die fr?he psychoanalytische Bewegung und ihre Krisen - Die Konstituierung der 'Vatermacht' - Abschlie?ende Gedanken.Dr. G?nter Weier, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut, ist Dozent in der Erwachsenenbildung und Psychotherapeutenausbildung.Eine Studie ?ber die Fr?hphase der psychoanalytischen BewegungSpringer Book Archives