Jens Seiffert-Brockmann zeigt, dass ?ffentliche Vertrauenskrisen oftmals ohne ernsthafte Konsequenzen bleiben, und er erkl?rt, warum das der Fall ist und wie dieser Mechanismus des ?ffentlichen Vertrauens funktioniert. Der Autor zeigt aber auch, warum in seltenen F?llen die mediale Vertrauenszuschreibung Organisationen in Existenzkrisen st?rzen und sie zerst?ren kann. Vertrauen ist gut, aber manchmal ist ein Vertrauensbruch besser. Vertrauen als Grundlage menschlicher Kooperation ist f?r Organisationen in der Mediengesellschaft ?berlebenswichtig. Trotzdem erleben wir regelm??ig ?ffentliche Vertrauensbr?che, gar systematischen Missbrauch. Die daraus resultierenden Vertrauenskrisen f?hren aber nur selten zu handfesten Konsequenzen. Denn Organisationen haben gelernt, Vertrauen in den Massenmedien zu beobachten und daraus strategische ?berlegungen abzuleiten, etwa wann ein Vertrauensbruch ertragreicher ist als der m?hsame Erhalt vertrauensvoller Beziehungen.
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Einleitung.-?Theoretische Grundlagen ?ffentlichen Vertrauens.-?Weiterentwicklung der Theorie des ?ffentlichen Vertrauens.-?Systematische Inhaltsanalyse und Frameanalyse ?ffentlicher Vertrauenszuschreibungen.-???ffentliches Vertrauen: Theoretische Konsequenzen und Desiderate.-?Literaturverzeichnis.
... bei allem wissenschaftlichen Anspruch ausgesprochen lesbar, mit vielen Beispielen angereichert und flott geschrieben ... (Prof. Dr. Lothar Mikos, in: tv diskurs, Jg. 20, Heft 4, 2016, S. 90)
Dr. Jens Seiffert-Brockmann ist Post-Doc am Institut f?r Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universit?t Wien. Im Team der Corporate Communication Research Group forscht er zu den Schwerpunkten strategische Kommunikation, Persuasion in Computerspielen und Vertrauen.
Jens Seiffert-Brockmann zeigt, dass ?ffentliche Vertrauenskrisen oftmals ohne ernsthafte Konsequenzen bleiben, und er erkl?rt, warum das der Fall ist unlX