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Wahlbehrden in Lateinamerika [Paperback]

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  • Category: Books (Social Science)
  • ISBN-10:  3663117944
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  • ISBN-13:  9783663117940
  • ISBN-13:  9783663117940
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Pages:  293
  • Pages:  293
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Feb-2014
  • Pub Date:  01-Feb-2014
  • SKU:  3663117944-11-SPRI
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  • Item ID: 101000729
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Das Heil der Demokratien, von welchem Typus und Rang sie immer seien, h?ngt von einer geringf?gigen technischen Einzelheit ab: vom Wahlrecht. Alles andere ist sekund?r . . . . Ohne diese St?tze einer vertrauensw?rdigen Ab? stimmung h?ngen die demokratischen Institutionen in der Luft . Als Jose Or? tega y Gasset mit diesen Worten vor nun einem Dreivierteljahrhundert den 1 hatte er Kern des Verh?ltnisses von Wahlrecht und Demokratie umschrieb, vor allem die Organisation der Wahl bzw. die administrative Seite des Wahl? prozesses im Auge. Angesichts der damaligen manipulativen Wahlpraxis in 2 seinem Heimatland Spanien war nur verst?ndlich, da? er die Legitimit?t der ?ffentlichen Institutionen von der Garantie freier Wahlen und zuverl?ssiger Wahlergebnisse abh?ngig machte und letztere an die technische Gestaltung der Wahlen gebunden sah. Eine vertrauensw?rdige Abstimmung verlangte objektiv richtige W?hlerverzeichnisse, Wahlbeh?rden, welche die ordnungs? gem??e Durchf?hrung der Wahlhandlung gew?hrleisten, Verfahren, welche die ad?quate Feststellung der effektiven Wahlergebnisse gestatten. In der Tat wurde der Proze? der Demokratisierung des Wahlrechts auf immer breitere Bev?lkerungsschichten, der identisch ist mit der Entstehung der modernen Demokratie, in den heute demokratisch verfa?ten Industriegesellschaften be? gleitet von Gesetzesma?nahmen zur Verhinderung der Wahlmanipulation 3 und zur Sanierung der Wahlpraxis. Alles, was die Glaubw?rdigkeit und Le? gitimit?t von Wahlen in Frage stellen konnte, wurde durch administrative Vorkehrungen und Anweisungen zu unterbinden oder durch gesellschaftliche Kontrolle zu b?ndigen versucht. Dem diente etwa die Einrichtung von Wahl? beh?rden, die unabh?ngig von der politischen Macht und von den in den Wahlkampf involvierten parteipolitischen Kr?ften agierten. Das Heil der Demokratien, von welchem Typus und Rang sie immer seien, h?ngt von einer geringf?gigen technischen Einzelheit ab: vom Wahlrecht. Alles andere ist sekund?r . . . ls'
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