Jan Lies zeigt, dass Wandel durch eine Verschiebung von netzwerkbezogenen Machtpositionen in Netzwerken ausgel?st wird. Entstehung, Entwicklung und Einflussf?higkeit solcher Machtpositionen ist eine netzwerkbezogene Machtrelation, die Jan Lies als soziales Kapital bezeichnet.
Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis des Paul Julius Reuter Innovation Award 2004.
Organisationsdynamik als Forschungsgebiet der Evolutions?konomikUmfeld- und Organisationsdynamik als 'Change'Strukturmerkmale und Kennzeichen von 'Change' in Netzwerken von OrganisationenSicherung kognitiv bestimmter Machtpositionen als Motivation zur Antizipation 'change'-bestimmender externer Effekte'Change' als Stakeholder-induzierte Verschiebungen von Machtpositionen in NetzwerkenDr. Jan Lies promovierte als externer Doktorand bei Prof. Dr. Carsten Herrmann-Pillath am Lehrstuhl f?r gesamtwirtschaftliche und institutionelle Entwicklung der Universit?t Witten-Herdecke.In der Literatur zum klassischen Change-Management, das prim?r auf Organisationen ausgerichtet ist, werden in erster Linie Kostengr??en, Aufbau- und Ablauforganisation diskutiert sowie Vertrauens- und Motivationsaspekte analysiert. Im Mittelpunkt steht dabei meistens die eigene Organisation. Globalisierung, Dynamik und Umwelt, die immer wieder als Ursachen f?r den organisatorischen Wandel identifiziert werden, sind jedoch keine organisationsspezifischen Gr??en.
Jan Lies untersucht, was Wandel ist und wodurch er ausgel?st wird. Er kommt zu dem Ergebnis, dass es einen Transfermechanismus gibt, der auf sozialen Netzen basiert. Hier wirken externe Effekte, die die Entscheidungen von Managern stetig beeinflussen. Im Gegensatz zu den aus Wohlfahrts- und Institutionen?konomik bekannten externen Effekten erkl?ren sie nicht das Marktversagen, sondern sind marktbestimmend, denn - anders als bisher angenommen - sind Transaktionen nicht dyadisch, sondern mindestens triadisch gelagert. DlCÕ