Unter dem Leitbegriff Governance von Arbeit analysieren die AutorInnen Ver?nderungen und Kontinuit?ten in Bezug auf die Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Karriereentwicklung, Entlohnung und Interessenvertretung, wie auch Institutionen der Reproduktion (Berufsbildung, Familie) in Deutschland. ?bergreifende These ist, dass sich alte und neue Institutionen im Sinne ver?nderter Komplementarit?ten verbinden und sowohl individuelle als auch kollektive Akteure veranlassen, z.T. neue, eigene Bew?ltigungs- und Entlastungsstrategien zu entwickeln. Die sozialen Folgen dieser Entwicklung werden als bipolare Heterogenisierung skizziert, d.h. dass jenseits des traditionellen Kerns, der nach wie vor durch Normalarbeitsverh?ltnis, Normalbiographie und Normalfamilie gepr?gt ist, eine zunehmende Polarisierung der Arbeits- und Lebensbedingungen in Richtung Privilegierung und Prekarisierung zu erkennen ist.
... Dieses Buch stellt einen Versuch dar, ein umfassendes Bild der gesellschaftlichen Verfasstheit von Erwerbsarbeit, eben ihrer Governance, zu zeichnen ... handelt es sich doch um eine sehr gute Synthese von verschiedenen Diskussionen in zahlreichen einzelnen Forschungsfeldern ... (Prof. Dr. Martin Brussig, in: Soziologische Revue, Jg. 41, Heft 3, August 2018)
PD Dr. Irene Dingeldey und Dr. Andr? Holtrup sind Forschungsleiter am Institut Arbeit und Wirtschaft der Universit?t Bremen.
Dr. G?nter Warsewa ist Direktor des Instituts.
Unter dem Leitbegriff Governance von Arbeit analysieren die AutorInnen Ver?nderungen und Kontinuit?ten in Bezug auf die Gestaltung von Arbeitsbedingungen und Karriereentwicklung, Entlohnung und Interessenvertretung, wie auch Institutionen der Reproduktion (Berufsbildung, Familie) in Deutschland. ?bergreifende These ist, dass sich alte und neue Institutionen im Sinne ver?nderter Komplementarit?ten verbinden und sowohl individuelle als auch kollektive Aktl#t