Die Menschen der heutigen Industriegesellschaft, vornehmlich die jungen, betrachten Gesundheit ?berwiegend als ein selbstverst?ndli? ches, immer verf?gbares Gut, als ?Besitz an sich?. M?gliche Krank? heitserfahrungen liegen in unbestimmter Zukunft. Der fehlende un? mittelbare Umgang junger Menschen mit Krankheit stellt die Effizienz der Gesundheitsbildung insgesamt in Frage. Denn Gesundheitsbil? dung kann nur dann eine deutliche Wirkung erzeugen, wenn ihre Konzepte ?berdauernd im Alltagsverhalten und in der ganzen Gesell? schaft integriert werden. Eine Ver?nderung von Verhalten setzt auch die tats?chliche Erfahrung und eine unmittelbare Wahrnehmung von Wirklichkeit voraus. Die meist erst im Erwachsenenalter erlebte Beeintr?chtigung von Gesundheit l??t zwar die Motivation, den Willen und das Verst?ndnis und Methoden anzueig? daf?r wachsen, sich Kenntnisse von Inhalten nen, um schrittweise Verhaltens?nderungen zu erreichen. Allzu oft geschieht dies allerdings zu sp?t. Zudem bleibt es vielfach ein Bem?hen von einzelnen. Die Vorstellung von Gesundheit als Besitz m??te sich zum Ver? st?ndnis von Gesundheit und Gesundbleiben als lebenslanger Proze? wandeln: ein Bem?hen also, krankmachende Umst?nde und Herausfor? derungen zu erkennen und auf sie fr?hzeitig und sinnvoll zu reagieren. Diesem Bem?hen sah sich der internationale Kongre? ?Gesund? heit in eigener Verantwortung - Medizin - Gesellschaft? verpflichtet, den die Stiftung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Unterneh? mer-Initiative Niedersachsen vom 10.-14. September 1990 in Hannover veranstaltete.Die Menschen der heutigen Industriegesellschaft, vornehmlich die jungen, betrachten Gesundheit ?berwiegend als ein selbstverst?ndli? ches, immer verf?gbares Gut, als ?Besitz an sich?. M?gliche Krank? heitserfahrungen liegen in unbestimmter Zukunft. Der fehlende un? mittelbare Umgang junger Menschen mit Krankheit stellt die Effizienz der Gesundheitsbildung insgesamt in Frage. Denn Gesundheitsbil? dung kann nur dann eine dl(