Gleichg?ltig, welche Unterschiede in Methode oder Weltsicht die Wissenschaft von den Medien auch trennen m?gen, man darf mit Gewi?heit behaupten, da? beide ebenso leidenschaft? lich f?r Unabh?ngigkeit eintreten, wie sie wachsenden Einflu? auf Wandel und Werte der Gesellschaft aus?ben. Obwohl aber beide Seiten ihre Unabh?ngigkeit verteidigen, noch dazu mit Inbrunst, l??t sich nicht bestreiten, da? jede Seite von der anderen abh?ngt: Die Wissenschaft verl??t sich auf die Medien als Informanten der ?ffentlichkeit, die Medien st?tzen sich auf die Wissenschaftler als Nachrichtenlieferanten. Soviel ist klar. Damit werden Kr?fte, Spannungen und Probleme in diesem entscheidend wichtigen Verh?ltnis allerdings nicht ann?hernd erfa?t. Die American Association for the Advancement of Science hat ein lebhaftes Interesse am Verst?ndnis der ?ffentlichkeit f?r Wissenschaft und Technik. Dieses Interesse reicht viel tiefer als ein Bestreben, Wissenschaft zu verkaufen oder zu . Es entsteht aus der Erkenntnis, da? die Macht der Wissenschaft staatlichen und privaten Angelegenheiten nicht neutral gegen?bersteht, sondern f?r die meisten kritischen Wahlm?glichkeiten und Ergebnisse, die entweder durch zwanglose Entscheidung oder durch Unt?tigkeit zustande? kommen, von zentraler Bedeutung ist, und da? sie sehr viel Verst?ndnis braucht. Aus unserer Sicht folgt daraus, da? die Wissenschaft eine hohe Verantwortung daf?r tr?gt, die Medien zu verstehen und ihren Bed?rfnissen Rechnung zu tragen. Andererseits sind die Medien ebenso verantwortlich daf?r, da? Methoden, Disziplin und Grenzen erkannt werden, die wissen? schaftliche Entdeckung, Vorstellung in der ?ffentlichkeit und Anwendungsm?glichkeiten begleiten.Gleichg?ltig, welche Unterschiede in Methode oder Weltsicht die Wissenschaft von den Medien auch trennen m?gen, man darf mit Gewi?heit behaupten, da? beide ebenso leidenschaft? lich f?r Unabh?ngigkeit eintreten, wie sie wachsenden Einflu? auf Wandel und Werte der Gesellschaft aus?ben. Obwohl alĂ"