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Zeit und Kultur Geschichte des Zeitbewutseins in Europa [Paperback]

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  • Category: Books (Philosophy)
  • Author:  Wendorff, Rudolf
  • Author:  Wendorff, Rudolf
  • ISBN-10:  3531115154
  • ISBN-10:  3531115154
  • ISBN-13:  9783531115153
  • ISBN-13:  9783531115153
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Publisher:  VS Verlag f?r Sozialwissenschaften
  • Binding:  Paperback
  • Binding:  Paperback
  • Pub Date:  01-Jan-1980
  • Pub Date:  01-Jan-1980
  • SKU:  3531115154-11-SPRI
  • SKU:  3531115154-11-SPRI
  • Item ID: 100944732
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1. Babylonien.- Die erste Hochkultur leitet aus dem Lauf von Mond und Sonne das kalendarisch gegliederte Jahr ab und verwendet die Zeitmessung beim Aufbau einer Zivilisation.- 2. Iran.- Unbegrenzte und begrenzte, zyklische und gerichtete Zeit.- 3. Judentum.- Hoffnung auf die Zukunft macht lineare Zeit zur Grundvorstellung des Lebens.- 4. ?gypten.- Festhalten der Gegenwartsrealit?t im Strom linearer Zeit  Begr?ndung des abendl?ndischen Kalenders  Wasser- und Sonnenuhren.- 5. Griechenland.- Der Kern zeitlosen Seins in allem Werden  Rhythmus als gesetzhafte B?ndigung der Zeit.- 6. Rom.- R?umliche Vorstellungen  Engerer Gegenwartshorizont  Absicherung der Ordnung gegen die Zeit  Nutzung von Tag und Stunden.- 7. Fr?hes Christentum.- Bestimmung von Mitte, Ende und Anfang geschichtlicher Zeit  Sensibilisierung des linearen Zeitbewu?tseins in der angespannten Wachheit eschatologischen Wartens  St?ndig auf Zukunft positiv gerichtete Gegenwart.- 8. Fr?hes Mittelalter.- Verz?gerung und langsame Entfaltung von Zeit- und Zukunftsvorstellungen  Das Heil ist gegenw?rtig.- 9. Hoch- und Sp?tmittelalter.- Vom Raumerleben in der Romanik zu den zeitempfindenden Ans?tzen in der Gotik und der modernen Zeitgliederung durch R?deruhren.- a) Das ?berwiegend r?umliche Erleben in der Romanik.- b) Die noch nicht auf Zukunft gerichtete innere Unruhe in der Zeit der Kreuzz?ge.- c) Scholastik als zeitunabh?ngiges Denken, Mystik als zeitloses Erleben.- d) Vorbereitung von Zeit- und Zukunftsempfinden in der Gotik: Architektur, Musik, Sprache.- e) R?deruhren mit Gewicht und Hemmung als Beginn einer unaufhaltsamen Entwicklung: gegliedertes Gleichma? und Gerichtetheit der Zeit.- 10. Renaissance.- Konstituierung der europ?ischen Neuzeit durch ein neues, selbstbewu?tes Verh?ltnis zum Ph?nomen Zeit.- a) Das Renaissancegef?hl: Zeit als Chance f?r die Verwirklichung individueller Impulse.- b) Protestantismus: Luther und Calvin oder belebte Hoffnung auf die n?chste Zukunft und systematischer Umgang l37
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