An Organisationen und ihr Management werden wie selbstverst?ndlich gesteigerte Rationalit?tsanspr?che gestellt. Doch k?nnen sie leisten, was man ihnen zumutet? Systemtheoretische Ans?tze haben f?r eine Desillusionierung ?berzogener Anspr?che und f?r eine Neuorientierung in Theorie, Management und Beratung gesorgt. Organisationen sind keine verf?gbaren Instrumente in den H?nden eines rational entscheidenden Managers, sondern eigensinnige, komplexe, selbstorganisierende Systeme, die sich einer direkten, ziel- und zweckorientierten Einflussnahme entziehen. Was hei?t Management in derartigen Systemen? Welche Aufgabe ?bernimmt Beratung? Welche Rolle spielt die Organisationstheorie? F?hrende Vertreter systemischer Denk- und Handlungskonzepte geben im vorliegenden dritten Band der Zirkul?ren Positionen Antworten auf diese Fragen. Neben den Klassikern J.G. March und K.E. Weick kommen Wissenschaftler zu Wort wie D. Baecker, A. Kieser und G. Ortmann, aber auch Grenzg?nger, die sich sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis profilieren: H. Gei?linger, P. Gomez, F. Malik, G. Probst, S. Sackmann, F.B. Simon, R.K. Sprenger, H. Willke und R. Wimmer. En passant werden neueste Erfahrungen zu den zentralen Managementthemen Unternehmenskultur, Lernende Organisationen, Wissensmanagement, F?hrung, Motivation und Selbstverantwortung pr?sentiert. Kommentierende Begleittexte runden die Interviewbeitr?ge ab und verorten sie auf dem weiten Feld systemtheoretischer, konstruktivistischer, kybernetischer oder ganzheitlicher Konzepte.Zu der Zeit, als die Menschen Organisationen so zu organisieren begannen, dass an deren Spitze F?hrer standen, die sich nicht mehr ?ber Herkunft, Besitz oder Be? gnadung legitimieren sollten, sondern ?ber K?nnen und Erfolge, verbrachte man viel Zeit damit, die Ungewissheit des Erfolgs durch wissenschaftliches Wissen in Gewissheit zu transformieren. Man wollte wissen, wie sich das Verh?ltnis von Zweck und Mittel optimieren lie?e und wie sich ?ber die Kombil37